Geschichte
Die KSJ besteht aus den beiden Jugendverbänden “Heliand-Mädchenkreis” und “Schülergemeinschaft im Bund Neudeutschland”, die fast ein halbes Jahrhundert mit dem gemeinsamen Ziel der “Neuen Lebensgestaltung in Christus” nebeneinander bestanden. Seit 1971 arbeiten sie eng zusammen und haben auf fast allen Ebenen gemeinsame Leitungen und Veranstaltungen.
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1954 – Mit dem Anschluß des Heliand Mädchenkreises und der ND-Schülergemeinschaft an die Internationale KSJ (iKSJ) beginnt die Zeit der intensiven Zusammenarbeit der beiden Verbände. Seit 1948 sind beide Verbände Mitglieder im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
1965-1970 – In dieser Zeit wird die Diskussion um pädagogische Ansätze intensiver. Auch innerhalb der KSJ haben viele Mitglieder Schwierigkeiten, sich mit der bisherigen Einteilung in die Stufen der “Wölflinge”, “Knappen” und “Ritter” zurechtzufinden. Ausgelöst durch die pädagogische Diskussion unterstützt vom Zweiten Vatikanischen Konzil und betroffen von der 68-er Bewegung wird auch innerhalb der beiden Verbände die Suche um die gemeinsamen Grundlagen und Ziele von Schülergruppenarbeit verstärkt.
1971 – Die beiden Schülerverbände schließen sich offiziel zu einer Arbeitsgemeinschaft unter dem Namen KSJ zusammen, ohne die getrennten Strukturen aufzugeben.
1972 – Die Bemühungen um die Grundlagen und Ziele von Schülerverbandsarbeit führen zur Formulierung eines Grundsatzpapiers, der “Plattform” (erster Teil). Diese wird nach einem intensiven Entscheidungsprozeß auf der Bundeskonferenz einstimmig beschlossen. Es handelt sich dabei überwiegend um theologische Aussagen.
1974 – Beim Versuch, auf dieser theologischen Grundlage praktische Handlungsanweisungen aufzubauen erkennt man jedoch, daß dazu eine Analyse der gesellschaftlichen Situation nötig ist. Diese wird im zweiten Teil der “Plattform” niedergeschrieben und 1974 mit großer Mehrheit auf der Bundeskonferenz verabschiedet. In diesem Teil werden Aussagen über Schule, Wirtschaft, Öffentlichkeit, Staat und Politik, sowie zum Konflikt zwischen den Industrieländern und der Dritten Welt gemacht.
Die “Plattform” findet ihr in unserem Downloadbereich zum herunterladen.



